Nachrichten der Stadt Ober-Ramstadt

Zukünftige Lesepaten trafen sich in der Stadtbibliothek

Anfang nächsten Jahres soll Pilotprojekt starten

„Es ist toll, dass das Projekt ‚Lesepaten’ so einschlägt. Das ist richtig klasse“, freuten sich Maria Schiffner vom Bündnis für Familie und Petra Schefzyk von der Stadtbücherei. Denn in Zusammenarbeit zwischen dem Bündnis und der Stadtbücherei soll ab nächstem Jahr ein ganz besonderes Projekt richtig losgehen: Vorleser/innen, die gerne Kindern oder Erwachsenen vorlesen möchten, gehen als Lesepaten in Institutionen. Beispielsweise in Kindergärten oder in ein Seniorenheim. Vor etwa zwei Wochen gab es zu diesem Vorhaben bereits einen einführenden Wokshop. Jetzt, am Donnerstag (10.), traf sich die Gruppe sowie einige neue Interessierte nochmals in der Bücherei. Die weitere Vorgehensweise wurde unter Leitung von Maria Schiffner und Petra Schefzyk angeregt diskutiert.


Hochkarätige Lesepaten kommen

Unter den 11 Interessierten, die sich am Donnerstag in der Bücherei einfanden, waren auch zwei Männer. Als der „zweite Mann“ etwas verspätet eintraf, ließ der erste einen kleinen Stoßseufzer hören: „Ein Glück, dass ich jetzt nicht mehr alleine bin“.

Auf jeden Fall kamen in der Bücherei hochkarätige zukünftige Lesepaten zusammen: z. B. ein Autor. Er bringt als früherer Lehrer und heutiger Großvater Zeit zum Vorlesen mit. Außerdem saßen in der Runde die Leiterin der Ober-Ramstädter Schreibwerkstatt sowie eine Teilnehmerin dieser Schreibwerkstatt, dazu Lehrer, Mütter und die Mitarbeiterin einer pädagogischen Mittagsbetreuung.

Kontakt zu Institutionen wird aufgenommen

Nun ging es in der Gruppe um die Feinabstimmung. Es wurde besprochen, wie das Vorlesen in Institutionen auch in die Tat umgesetzt werden kann. Dazu bildeten sich kleine Gruppen. Wer will wo lesen, im Altenheim, Kindergarten oder lieber in der Schule? Die zukünftigen Lesepaten konnten sich hier für ein Team entscheiden. Im nächsten Schritt wird Kontakt zu den Institutionen aufgenommen und der genaue Bedarf an Vorlesebedarf geklärt.

Auch zukünftige Vorhaben wurden schon angekündigt: In der Bücherei gibt es im nächsten Jahr in gewissen Abständen dienstags eine Vorleserunde für Kindergartenkinder und freitags eine für Grundschüler.

Nach Fasching wird es Ernst. Pilotprojekt startet

Das nächste große Treffen für die Lesepaten ist im Februar. Nach Fasching wird es Ernst: Dann soll das Pilotprojekt starten und die Lesepaten in den ersten Institutionen vorlesen.

Petra Schefzyk von der Stadtbücherei hatte für die zukünftigen Lespaten noch eine besondere Überraschung parat: Zum 25. Jubiläum der Bücherei überreichte die Sparkasse Darmstadt eine Spende. Dieses Geld wird für Lesekoffer mit Lesestoff verwendet, die die Vorleser nutzen können. Die Lesepaten können also gut ausgerüstet losziehen.

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