Kulturnachrichten aus Ober-Ramstadt

Kerbsamstag und Sonntag in Ober-Ramstadt

Das war los: vom Umzug bis zum Radrennen auf Kinderrädern

Eigener Bericht

In Ober-Ramstadt war drei Tage Hoch-Zeit: die Kerb. Am Freitag wurde die Kerbpuppe ausgegraben und die Kerb eröffnet (wir berichteten). Am Samstag (4.9.2010) gab es dann einen großen Umzug - anschließend Verschwisterungsfeierlichkeiten mit Überraschung auf der Bühne vor dem Rathaus.  Denn zur Kerb wurde gleichzeitig auch das Verschwisterungsjubiläum mit Cogoleto und Saint André groß gefeiert.

Und am Sonntag konnten die zahlreichen Besucher ausgiebig flanieren, essen und trinken. Für die Kleinen gab es Kaspertheater. Für die Großen ein Radrennen für Erwachsene auf Kinderrädern. Wer Sieger wurde, erfahren Sie hier.

Erleben Sie, was am Kerb-Samstag los war:

Der große Umzug



Die Attraktion war natürlich der Umzug, der nachmittags vor dem Rathaus eintraf und von Bebbes moderiert wurde. Die große Zuschauermenge wartete und sortierte sich auf die Fußgängerwege. Schon von weitem hörte man die Trommelwirbel der Marching Devils aus Darmstadt. Endlich traf der erste „Umzugswagen“ ein: der Wagen der Freiwilligen Feuerwehr Ober-Ramstadt, gefolgt von den Löschtigern und der Jugendfeuerwehr mit Rettungsleiter. Und dann kamen die Marching Devils persönlich anmarschiert. 


Die nächste Zugnummer waren die Bürgermeister und Delegationen aus den unterschiedlichen Partnerstädten. Von links: Attilio Zanetti (Bürgermeister von Cogoleto, Italien), Alain Balland (Bürgermeister von Saint André, Frankreich), Werner Schuchmann (Bürgermeister von Ober-Ramstadt) sowie der Bürgermeister von Pragelato (Italien), Giovanni Arolfo.

Im Anschluss folgten unter anderem die SKG Ober-Ramstadt, die Radsportgemeinschaft, die Landfrauen und der TV Ober-Ramstadt. Auch die italienische Musikkapelle Banda Musicale aus Cogoleto lief mit, der Narrhallaverein, die Kerwebruten aus Wembach/Hahn, Modau und Rohrbach. Dort ist ab dem 10. September 2010 Kerb. In Ober-Ramstadt gab es schon mal die Einstimmung.

Die Dia-Show zum Umzug

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Nach dem Umzug: die Verschwisterungsfeierlichkeiten auf der Bühne

Die Marching Devils geben schon mal den Takt an.


Nun sind alle da. Die Verschwisterungsfeierlichkeiten können beginnen. Gefeiert wurden 50 Jahre Verschwisterung mit Cogoleto und 40 Jahre mit Saint André.

Auf dem Foto sehen Sie eine Delegation aus den Partnerstädten sowie Carola Lautenschläger (zweite von links). Sie betreute die Gäste aus Pragelato. In der vorderen Reihe die Bürgermeister (von links): Alain Balland, Werner Schuchmann, Attilio Zanetti, der frühere Ober-Ramstädter Bürgermeister Bernd Hartmann und der Bürgermeister von Pragelato, Giovanni Arolfo.


Die Kapelle Banda Musicale Citta Di Cogoleto sorgte für den stimmungsvollen Rahmen. Gespielt wurde auch die Europahymne.


Bernd Hartmann erzählte, wie es zu den Städtepartnerschaften mit Cogoleto und Saint André kam. Gut gelaunt meinte er: Hinter ihm stünden alles die dunkel gewandeten Bürgermeister. Aber da er, Hartmann, außer Dienst sei, könne er es jetzt ein bisschen lockerer angehen.

Anschließend gab es eine Überraschung. Die Bürgermeister verlasen - die Zuschauer mussten schmunzeln - nochmals die jeweiligen Original-Urkunden zur Besiegelung der Städtepartnerschaften: Bernd Hartmann las den Text auf Italienisch vor, der Italiener Attilio Zanetti auf Deutsch, Alain Balland auf Deutsch und Werner Schuchmann auf Französisch. Er meinte: „Mit diesem Bekenntnis in der jeweils anderen Sprache wollen wir unsere Freundschaft nach 50 und 40 Jahren Verschwisterung festigen.“

Bernd Hartmann dankte noch dafür, dass Hilfe bekommen habe, den italienischen Text aussprechen zu können. „Mit meinem Pizzeria-Italienisch hätte ich das nicht sagen können“, so Hartmann.



Der französische Bürgermeister Alain Balland verlas die Verschwisterungsurkunde auf Deutsch.

Sehen Sie nun die Dia-Show zur Verschwisterung:

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Höhepunkte vom Sonntag: Kaspertheater und Radrennen

Pünktlich zur Mittagszeit trudelte Owwer-Ramschd.de wieder auf der Kerb ein. Diesmal gingen wir zum Frühschoppen in den Hof der Hammermühle. Dort „residierte“ der Narrhallaverein. Für Musik sorgten die Batschkappen.


Die selbst gemachten Hacksteaks mit Feta-Füllung gingen weg wie warme Semmeln.


Stolz präsentierten die Batschkappen ein Geschenk, das sie erhalten haben: einen neuen Pullover.


Um 13 Uhr fing das Kaspertheater an. Mitglieder aus dem Narrhallaverein spielten für die Kinder.


Gebannt verfolgten Kleine wie Große die Geschichte. Links sehen Sie Zauberer Saladin. Er hat die Prinzessin in eine alte Frau verwandelt. Kasper (Mitte) hilft. Und die Kinder unterstützen ihn lauthals mit „Miau-Rufen“.


Jetzt gibt es Musik. Links die Sängerin Susanne Unkel bei dem Lied „I have a dream“.


Dazu wurde getanzt.

Hier eine kleine Dia-Show vom Fühschoppen

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Gestärkt gingen wir weiter. Ab 14 Uhr startete das Radrennen von Erwachsenen auf Kinderrädern.


Mit witzigen Sprüchen kommentierte Florian Harz (auf der Leiter) den Wettkampf – und verschonte später auch Verlierer und Sieger nicht.


Wer hat gewonnen?

1. Sieger waren: die Alten Herrn vom FCO.

2. Platz: die Owweremschdä Stecher (bei dem Finalkampf setzte sich deren Fahrer zweimal auf den Hosenboden).

3. Platz: TV Ober-Ramstadt, der auch das Radrennen ausrichtete. Moderator Florian Harz: „Die große Zeit an Barren und Ringen ist vorbei. Jetzt reichte es noch nicht mal fürs Finale.“

4. Platz: die Owweremschdä Kerbborsch. Her konnte sich der Moderator – in Anlehnung an: Wem ist die Kerb – die Frage nicht verkneifen: „Wer ist der langsamste? Unser!“

5. Platz: 1. Mannschaft des SV Schwimmbad.

6. Platz: 2. Mannschaft des SV Schwimmbad.

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