Musiknachrichten aus Ober-Ramstadt

Großer Applaus für Stadtorchester und Sängervereinigung 1871

Erstes gemeinsames Konzert begeisterte Zuhörer

Von Klaus-Peter Bayer

So etwas hören und sehen die Liebhaber der Musik- und Sangesfreunde in unserer Region nicht alle Tage: Zwei Traditionsvereine aus Ober-Ramstadts Kulturleben – das Stadtorchester vereint mit der Sängervereinigung 1871 – präsentierten einen „Ur-Auftritt“ in der Stadthalle, ein mitreißendes Chorkonzert, am Samstag, den 7. November 2015.

Mehr als zweihundert Gästen wurde ein großartiger musikalischer Leckerbissen geliefert.  Das Zusammenwirken der Dirigate von Cornelia Jaronicki und Peter Fischer sowie ihren Sängern und Musikern ergab ein großes Ganzes. Mit Beifallsbekundungen wurde den ganzen Abend nicht gegeizt.

Unter dem Motto des Abends „Wir machen Musik“ erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch der Verantwortlichen und allen Beteiligten von Stadtorchester und der Sängervereinigung 1871. Aus den Ideen heraus entstand ein Konzentrat aus Potpourris vom Broadway, weltbekannten Melodien aus Musicals und Operetten und auch Gesängen aus südafrikanischen Hymnen.

Der 1. Vorsitzende des Stadtorchesters, Jürgen Krämer, eröffnete die Veranstaltung mit Grußworten an die Gäste, an die Persönlichkeiten aus dem Gemeinde- und Kulturleben der Stadt sowie aus der Region. Im Weiteren betonte er, dass dieses gemeinsame Vorhaben eine ungeheure Herausforderung sowohl für die Dirigenten Cornelia Jaronicki und Peter Fischer als auch für Musiker und Sänger bedeutete. Einer ganz besonderen Beachtung sei der Tatsache geschuldet, dass zwei Kulturvereine - zwei Klangkörper - eine solch große Aufgabe umsetzen wollen – und wünschte allen Gästen und Aktiven einen mit viel Freude und Amüsement begleitenden musikalischen Abend.

Annegret  Lehmann moderierte die Stücke a  – wie immer locker und souverän, mit diesen und jenen Hintergrundinformationen und kleinen witzigen Einlagen.

Die Eröffnung: Der Männerchor ließ mit Orchester-Begleitung den Motto gebenden Schlager aus dem Revuefilm der 40er Jahre erklingen. Dann der Fliegermarsch: ein Stück aus der Operette der „fliegende Rittmeister“. Er steht beim Männerchor in der Beliebtheitsskala ganz oben –  so schallte es auch dann in die Halle: flott und schmissig, ausdrucksstark, gepaart mit Enthusiasmus und Herz.
Mit einem quirligen Mix aus Broadway-Melodien begeisterte die Band wie stets gekonnt mit Temperament und bereicherte mit dem sehr rhythmusbetonter Sway das Potpourri.

Eine besinnliche Passage „Somewhere“ aus West Side Story boten im Duett theaterreif Cornelia Jaronicki und Holger Sigl. Nach dem der Frauenchor Stücke aus Westside Story wie „I feel pretty tonight“ oder America „ zu Gehör brachten, zeigte Holger Sigl allen abermals sein Können – ein Solobariton vom Feinsten mit „Maria“ - eine wunderbare melodische wie auch textliche Song-Passage aus dem Musical „Showboat“. Das Publikum bedankte sich mit einem heftigen Applaus.

Mit dem eindrucksvollen Musikstück „A Taste of honey“, das in mehreren Instrumental-Fassungen bisher erschien, leitete das Stadtorchester die Pause ein. Die Gäste entzückte die Entführung in den schwarzen Kontinent mit den Gesängen aus dem afrikanischen Volksgut „African Call“ und „ Siyahamba“ und ein Abstecher nach Ungarn mit Brahms Ungarischem Tanz.

Unter dem Dirigat von Peter Fischer mit Band, Frauen- und Männerchor war ein gehöriger Teil des musikalischen Abends den Melodien vom Broadway aus den Musicals „My fair lady „ und „Westside Story“ gewidmet. Mit einem Strauß weltbekannter Gesangsstücke aus diesen Musicals weckten Band und Hobby-Sänger Erinnerungen wach und rissen die Zuhörer mit.

Für das Finale gaben die beiden Ensembles mit beiden Dirigenten alles: „Klänge der Freude“. Die Gäste durften sich fast wie bei der „Last Night oft the Proms“ fühlen. Diese Präsentation ließen das Publikum nach einer Zugabe verlangen, die es bekam.

Bevor der Vorhang symbolisch fiel, sprach der Vorsitzende der Sängervereinigung, Herbert Hartmann, den Gästen und allen Mitwirkenden seinen Dank für ihr Kommen aus. Auch gab es ein Dankeschön in Form von Präsenten für die Akteure, die Hervorgehobenes geleistet hatten: Cornelia Jaronicki, zusammen mit Peter Fischer, für die Gesamtleitung und Holger Sigl für seine Soli. Des Weiteren wurde der Moderatorin Annegret Lehmann für ihre gekonnte Moderation ein Bouquet  überreicht.

Die Motivation der beiden Vereine war hoch und das Zusammenspiel in Harmonie; so ist es nicht verwunderlich, dass eine positive Bilanz des Konzertes seitens der Gäste und allen Beteiligten zu hören war – ein sehr gutes Omen fürs Zukünftige. Das abendfüllende Unterhaltungsprogramm klang mit Peter Fischers Tanz- und Unterhaltungsmusik aus und bescherte den „Dageblieben“ einen vergnüglichen Abschluss.

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