Kulturnachrichten aus Ober-Ramstadt

Hammergassenfest und Oldtimer-Parade begeistern

Ereignisreiches Festwochenende lockt mit etlichen Höhepunkten zahlreiche Besucher

Schon bei der Eröffnung des Hammergassenfestes am Samstag (20.6.2015) wurde deutlich: Die Veranstalter, elf Vereine, hatten sich einiges einfallen lassen. Vor der Begrüßung durch den 1. Stadtrat Karl Vierheller begeisterte der Jazzchor Ober-Ramstadt mit einer stimmungsvollen Darbietung. Die passte so richtig zum besonderen Flair des Festes, bei dem es nicht ganz so laut und hektisch zugeht. So blieb genügend Zeit zu einem gemütlichen Bummel von Stand zu Stand – und der lohnte sich: Gyros, Wildschwein, Fleischkäse, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Kleine Warteschlangen gab es sogar bei den Pfannkuchen und beim Flammkuchen. Und die Hammergasse füllte sich. Schließlich hieß es gegen 23 Uhr „Noch einmal brennt die Bach“ - das Feuerwerk war ein echter Höhepunkt. Bunte Lichter, Bengalos und vor allem die erstmals in dieser Stärke präsentierten Vulkane sorgten auch dank der musikalischen Untermalung schon für Begeisterung, noch bevor der Himmel durch das Feuerwerk bunt gefärbt wurde.

Dass die „Hammergassenfestler“ auch improvisieren konnten, zeigte sich dann sonntags (21.6.2015) beim „Spektakel uff de Bach“ bei der neuen Wettkampfart „Modauthlon“: Radfahren, Schwimmen und auf dem Stepper laufen. Die angekündigten Stadtteil-Teams waren allesamt nicht erschienen, aber flugs stellte der SV Schwimmbad alle drei Mannschaften, die den ersten und wahrscheinlich einzigen Modauthlon absolvierten.

Toll kommentiert von Sascha Eck ging es schnell zur Sache und der SV Schwimmbad hatte – wen wundert es – mit einem seiner Teams die Nase vorn. Dieser nicht ganz so ernst zu nehmende Wettbewerb lockte wieder zahlreiche Besucher in die Hammergasse, aber längst hatten die Oldtimer die Hauptstraße in Beschlag genommen.

 

Kurze Lagebesprechnung vor dem ersten „Modauthlon“ Ober-Ramstadts. Zu bewältigen waren die herausfordernden Disziplinen Radfahren, Schwimmen und auf dem Stepper laufen. Sascha Eck (mit Mikrofon) kommentierte den Wettkampf fachmännisch. Links neben ihm Klaus-J. Hertel (in der roten Hose) von den Veranstaltern, der noch mal prüfend in die Runde blickt. Vor Klaus-J. Hertel sehen Sie auch das Step-Gerät.

 

 Hier die erste Schwimmerin.

 

 

 Der Schwimmer aus dem zweiten Team, schon vollkommen entspannt.

 

 Der Radfahrer zog den Schwimmer. Und das war dann schon Kräfte zehrender.

 

Bei der Siegesfeier!

 

Der Besucher-Magnet: die Klassikerparade

 

Viele, viele Besucher bestaunten die rund 200 Automobile.

 

Auf der Hauptstraße hatten am Sonntag (21.6.2015) die Freunde Historischer Fahrzeuge aus Ober-Ramstadt eine Klassikerparade mit Oldtimern ausgerichtet.

Zu sehen waren rund 200 ausgesuchte Automobile aus den Jahren 1916 bis 1975. In einem Hof, der an die Hauptstraße angrenzt, warteten ebenso exquisite Motorräder. Hintergrund für diese Klassikerparade war das Ende des Automobilbaus im südhessischen Ober-Ramstadt. Am 14. März 1935 mussten die Röhr Automobilwerke AG ihre Pforten schließen.

Bei der Klassikerparade ging es den „Freunden Historischer Fahrzeuge Ober-Ramstadt“ darum, neben besonderen Röhr-Automobilen auch deren Zeitgenossen zu zeigen. In stündlichen Führungen vermittelten die Organisatoren, wie die Luxus-Automobile der Vorkriegszeit und die Alltagsfahrzeuge einzuordnen sind. Einen großen Teil der Präsentation stellten Autos und Motorräder aus den 50er und 60er Jahren, mit denen bei uns die eigentliche Automobilisierung begann.

Neben den zahlreichen Besuchern des Hammergassenfestes waren auch viele Oldtimer-Delegationen gekommen: die OfO`s aus Oppenheim, der RTCE aus Eberstadt, die Mercedes Benz IG, IG Zweirad Roßdorf, Adler MotorVeteranenn Club, Stoewer-Freunde, Borgward Club Würzburg/Frankfurt, Alt-Opel-IG und …

Auch kamen zur Klassikerparade Gäste, deren Leben eng mit Röhr verbunden ist. So war der Sohn des früheren Fahrzeugkonstrukteurs Hans Gustav Röhr, Michael Gast, aus München angereist. Außerdem kam auch ein Enkel von Chefkonstrukteur Joseph Dauben.

Unter den vielen beeindruckenden Automobilen war der „Röhr Stromlinie“ am Rathaus etwas ganz Besonderes. Man stelle sich vor: ein Einzelstück, das in Paris, Berlin und Genf gezeigt wurde, konnte nun in Ober-Ramstadt auf der Hauptstraße gezeigt werden. 1996 hatte ein Reinheimer das Fahrzeug, das in Ober-Ramstadt gebaut worden war, in Amerika erworben und danach in seiner Hobbywerkstatt restauriert. Besonders große Aufmerksamkeit zog auch der beige Stoewer Greif Junior auf sich. Der Wagen war der Sieger der Ostpreußenfahrt 1938.

Das Interesse an den historischen Fahrzeugen und der Automobilgeschichte war riesengroß - und man kann den Freunden historischer Fahrzeuge Ober-Ramstadt für diesen Publikumsmagneten nur gratulieren.

 

Werner Schollenberger von den "Freunden Historischer Fahrzeuge Ober-Ramstadts" begrüßte die Schaulustigen vor dem Highlight der Klassikerparade, dem "Röhr Stromlinie". Bei diesem wurde sogar der tuckernde Motor angelassen.

 

Am Rathaus stand ein echter Hingucker: der „Röhr Stromlinie“ aus dem Jahre 1932. Man stelle sich vor: ein Einzelstück, das in Paris, Berlin und Genf gezeigt wurde, konnte nun in Ober-Ramstadt auf der Hauptstraße gezeigt werden. 1996 hatte ein Reinheimer das Fahrzeug, das in Ober-Ramstadt gebaut worden war, in Amerika erworben und danach in seiner Hobbywerkstatt restauriert.

 

 Sehen Sie hier den Röhr Stromlinie in seiner vollen Pracht.

 

Das ist ein noch unrestauriertes Auto, ein  Röhr Junior, Baujahr 1934. Eine von noch drei existierenden Limousinen und ein echter Scheunenfund, der vor ein paar Jahren vom Chiemsee geholt wurde.

 

 Ein Blick in das Innenleben des Röhr Juniors.

 

 

 

 

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