Tierisches aus Ober-Ramstadt

14. Europäisches Fledermausfest – Der NABU lädt ein

Dracula, Batman und Co.: Bei der Hammermühle und am Rückhaltebecken

Mitteilung von Franz Enders

Wie kaum eine andere Tiergruppe haben Fledermäuse die Phantasie der Menschen angeregt. Ihr verstecktes Leben in der Dunkelheit bot Stoff für unheimliche Geschichten und spannende Legenden. Für alle, die sich lieber vom realen Leben der faszinierenden Flugsäuger beeindrucken lassen möchten, bietet das 14. Europäische Fledermausfest am Samstag, 14. August 2010, in Ober-Ramstadt eine gute Gelegenheit. Ab 15 Uhr gibt es im Innenhof der Hammermühle - bzw. im Scheunensaal - ein Fest für die ganze Familie mit Spielen, Bastelaktionen und Infos rund um die Fledermaus. Um 20 Uhr findete eine Exkursion am Rückhaltebecken statt: in die Jagdgebiete von Abendsegler, Zwerg- und Wasserfledermaus.

Die 14. Europäische Fledermausnacht ist eine europaweite Aktion, die Franz Enders, Vorsitzender der NABU Gruppe Ober-Ramstadt und des NABU Kreisverbandes Darmstadt e.V., allen Interessierten ans Herz legt:

„Mit dieser Veranstaltung wollen wir das Fledermaus-Wissen der Bürgerinnen und Bürger mehren, das Image der Flattertiere verbessern und neue Freunde für Abendsegler, Mausohr und Wasserfledermaus finden. Auch wenn Fledermäuse in den letzten Jahren – zumindest, was ihr Bild in der Öffentlichkeit angeht – große Fortschritte gemacht haben, muss noch viel getan werden,“ sagt Franz Enders.

Damit spielt er ganz besonders auf die nach wie vor beängstigende Bestandssituation bei den sensiblen Flugsäugern an. Trotz des gestiegenen Interesses an den nächtlichen Insektenjägern hat sich nämlich eines nicht verändert: Immer noch müssen alle 18 hessischen Fledermausarten auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt werden.

Die Gründe für die Misere sind vielgestaltig und reichen von der chemischen Behandlung von Dachstühlen, über die Verluste an Höhlenbäumen bis hin zum Nahrungsmangel durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. Dieses breite Spektrum an Ursachen macht einfache Lösungen unmöglich. Oberstes Ziel der Fledermausschützer ist es, die Akzeptanz für die Tiere in der Bevölkerung zu stärken und das Bewusstsein für deren Schutz auf eine breite Basis zu stellen. Denn mit dem gesellschaftlichen Willen, hier etwas zu verändern, steht und fällt die Erfolgsaussicht.

 „Nur wenn es gelingt, den Tieren eine breite Lobby zu verschaffen und nur wenn die Menschen bereit sind, in ihrem alltäglichen Verhalten auf die Natur Rücksicht zu nehmen, werden die Vorbilder von Batman und Co. eine Zukunft bei uns haben,“ erklärt der NABU Kreisvorsitzende und verweist auf die „breite Palette der Möglichkeiten zum Schutz der faszinierenden Tiere beizutragen, die von der Gestaltung des eigenen Gartens über die Öffnung von Scheunen und Dachböden oder den Naturschutz mit dem Einkaufskorb bis zum aktiven Engagement im Fledermausschutz reicht“.

Erleben Sie die Flattertiere live am Rückhaltebecken in Ober-Ramstadt

Die NABU Gruppe Ober-Ramstadt, der NABU Kreisverband Darmstadt, der Verein Fledermausschutz Südhessen und das Förderwerk Natur beteiligen sich deshalb am 14. August 2010 ab 15 Uhr mit einer Veranstaltung in der Ober-Ramstädter Hammermühle an dem Aktionstag. Mit Spielen, Basteln, einer abendlichen Fledermausexkursion am Hochwasser-Rückhaltebecken der Modau und vielen Informationen wollen die Natur- und Fledermausschützer auf die bedrohliche Situation der Fledermausbestände in Ober-Ramstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg aufmerksam machen.

Informationen zu der Veranstaltung gibt es im Internet unter www.nabu-oberramstadt.de sowie bei Franz Enders unter der Telefonnummer: 06154/2320.

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