Musiknachrichten aus Ober-Ramstadt

Großer Applaus für Sängervereinigung 1871

Festliches Konzert in der Stadthalle begeistert Publikum

Von Klaus-Peter Bayer und Hildegard Fischer-Weckermann

Einen anspruchs- und stimmungsvollen Musikabend unter dem Motto „Festliches Konzert“ präsentierte die Sängervereinigung 1871 Ober-Ramstadt am Samstag (14.12.2013) in der vollbesetzten Stadthalle. Vorgetragen wurden Chorgesänge aus der Klassik, insbesondere der Opernwelt und der deutschen wie internationalen Weihnachts- und Kirchenmusik.

Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender des Vereins, begrüßte die Freunde des Gesanges, Persönlichkeiten der Stadt sowie die Presse und bedankte sich für die angenommene Einladung des Trompetenduos Lars Schanz und Paul Reck vom Stadtorchester.

"Ave verum": Mit dieser Hymne eröffnete der Gesamtchor der Sängervereinigung 1871 das festliche Konzert.



Herbert Hartmann, 1. Vorsitzender der Sängervereinigung 1871, freute sich über die ausverkaufte Stadthalle und versprach allen einen festlichen Abend. Auch kündigte er die Moderatorin Annegret Lehmann an und bedankte sich bei der Chorleiterin, Cornelia Jaronicki, für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und ihr professionelles Engagement.


Annegret Lehmann trug mit ihrer liebevollen und vielfach äußerst lustigen Moderation zum Gelingen des Abends bei.


Die Moderatorin Annegret Lehmann begleitete das gut zweieinhalbstündige Programm mit insgesamt 19 Titeln, kommentierte souverän und frisch – auch mit kleinen lustigen Einlagen – Wissenswertes aus der Chorliteratur.

Zu Beginn des Konzerts wurde das „Ave verum“ vom Frauen- und Männerchor gemeinsam vorgetragen. Das Reimgebet stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde von Mozart so komponiert, dass es eine vorbildliche Verwandlung der menschlichen Stimme erfahren hat. Unmittelbar danach summten und schmetterten die Vokalisten gekonnt die Titelmelodie „Conquest of paradise“ aus dem gleichnamigen Film. Das Publikum zollte dem Ohrenschmaus anhaltenden Applaus.


Der Frauenchor der Sängervereinigung berührte die Herzen.


Nachdem der Frauen- und Männerchor mit einem gemeinsamen Auftritt das Konzert eröffnet hatte, setzte dann der Frauenchor weitere Glanzlichter. Die drei Beiträge des Frauenchores wurden eingeleitet mit Mozarts „Uns‘re kleine Nachtmusik“, eine Ikone der klassischen Musik, sowie „Bald prangt, den Morgen zu verkünden“, dann das Stück „Abendsegen“ – ein Segenswort Luthers. Die Zuhörer verstanden und erahnten die mit Hingabe und Gefühl gesungenen anspruchsvollen Melodien.


Cornelia Jaronicki und Holger Siegl spielten und sangen Arien des Papageno: "Voglefänger bin ich ja" sowie "Ein Mädchen oder Weibchen".


Zwei Solisten bereichterten das Programm. Holger Siegl, begleitet von Cornelia Jaronicki am Klavier, sang wunderschöne Arien des Papageno. Anschließend sang Klaus Suppes die Arie des Sarastro "In diesen heilgen Hallen" aus Mozarts „Zauberflöte“, begleitet von Manfred Rodenhäuser am Keyboard

Es folgten das von den Sängern intonierte Opernlied „Chor der Priester“, der Soloauftritt von Klaus Suppes mit der Arie „O Isis und Osiris“ und die Solo-Präsentation von Cornelia Jaronicki und Holger Siegl mit dem fein abgestimmten Lied „Das klinget so herrlich“, ein Lied aus der Oper „Zauberflöte“. Das Publikum bedankte sich für die außergewöhnliche Darbietung mit viel Applaus.


Das Trompetenduo Lars Schanz und Paul Reck vom Stadtorchester spielte Klassikhits.


Der Männerchor der Sängervereinigung 1871.


Nach der Pause stimmte die Moderatorin die erwartungsvolle Zuhörerschaft auf die Gesangsfolge des Männerchores ein: das besinnliche Abendlied „Die Abendglocken rufen“, den volkstümlichen Glockenjodler und „Es läutet zum Ave Maria“.


"Das klinget so herrlich": Holger Siegl und Cornelia Jaronicki sangen die Arie des Sarastro, gemeinsam mit dem Chor.


Mit dem Gesangsstück „Blumen aus Eis“ hat die Chorleiterin aus einem Text und sehr dürftigem Notenmaterial einen wunderbaren Frauenchorsatz arrangiert. Großen Anklang fand das Kirchenlied „Wenn ich ein Glöcklein wär“, das mit einem Soloauftritt von Marlis Dünkel gemeinsam mit Karin Göckel präsentiert wurde. Mit dem temperamentvollen spanischen Weihnachtslied „Feliz Navidad“ beendete das Frauenensemble seinen alleinigen Auftritt.

Den krönenden Abschluss des gelungenen Chor-Abends bildete eines der ausdrucksstärksten Werke aus der Chorliteratur - das Weihnachtslied „Millionen Sterne“, das stimmgewaltig aber dennoch klang- und gefühlvoll vom gemeinsamen Chor vorgetragen wurde, begleitet durch die Solisten Marlis Dünkel und Günter Roth.

Schon ein wenig anspruchsvoll – weil auch in russischer Sprache gesungen – verabschiedete sich das Vokalensemble der 1871 Sängervereinigung mit dem „Tebje pajom“ , ein sehr altes Stück aus der russisch-orthodoxen Kirchenmusik.

Bevor der Vorhang fiel und der 1. Vorsitzende seinen Dank dem Publikum aussprach, gab es ein Dankeschön in Form von Blumen und Präsenten für die Akteure, die Hervorgehobenes geleistet hatten: Cornelia Jaronicki für die Gesamtleitung, als Bass-Solist Klaus Suppes, und Manfred Rodenhäuser am Keyboard. Des Weiteren die Moderatorin Annegret Lehmann, dem Bariton-Solisten Holger Siegl sowie Lars Schanz mit Paul Peck (Trompeten-Duo).



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