Soziales in Ober-Ramstadt

Erster Spatenstich für inklusives Projekt der Nieder-Ramstädter Diakonie in Ober-Ramstadt

Wohnhaus für Menschen mit Behinderung und Kita ab Ende 2014 unter einem Dach

Mitteilung der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

Vertreter von Stadt, Kirche, Jugendamt, sozialen Einrichtungen, Nachbarn und der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG werden dabei sein, wenn am Montag (28.10.2013) um 16 Uhr der Spatenstich für das zweite Wohnprojekt der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) in Ober-Ramstadt in der Falconstraße Nr. 2 gemacht wird.

Auf dem ehemaligen Industriegelände nahe an der Kernstadt, das sich seit 2009 zum neuen Stadtquartier für Ober-Ramstadt entwickelt, baut die NRD ein Haus mit acht Wohnungen für insgesamt 16 Menschen mit Behinderung. Im Erdgeschoss wird eine Kindertagesstätte mit Garten für Kinder unter drei Jahren entstehen, außerdem sind dort rund 100 Quadratmeter für Gewerbeflächen vorgesehen.

Bewohner und Nutzer des Hauses werden auch von der großen öffentlichen Grünfläche profitieren, die von der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG mit Beteiligung der Bürgerschaft geplant und Mitte 2014 an die Stadt Ober-Ramstadt übergeben wird.

Das neue Projekt in Ober-Ramstadt ist ein weiterer Schritt der NRD-Regionalisierung, die zu mehr Integration von Menschen mit Behinderung beitragen soll. Nach etwa einem Jahr Bauzeit werden im Herbst nächsten Jahres 16 Menschen zwischen 40 und 70 Jahren mit unterschiedlichem Assistenzbedarf, die derzeit noch auf dem Kerngelände der NRD in Nieder-Ramstadt leben, in die Falconstraße 2 einziehen.

Das erste Wohnprojekt im neuen Quartier von Ober-Ramstadt – zwei Wohnhäuser für insgesamt 16 Personen – wurde Ende 2011 an der Hundertwasserallee realisiert. Auch dort sind Menschen eingezogen, die zuvor viele Jahre in der Großeinrichtung Nieder-Ramstadt gelebt haben. „Keiner von ihnen sehnt sich dorthin zurück“, sagt Amin Ali, der Teamleiter in der Hundertwasserallee. Wie dort werden die künftigen Bewohner der Falconstraße 2 von erfahrenen Fachkräften auch nachts betreut.

Tagsüber werden die Bewohner in der Mühltalwerkstatt oder in einer Tagesstätte in Nieder-Ramstadt tätig sein, Rentner werden im häuslichen Umfeld begleitet. Die Kita in Trägerschaft der NRD, die mit Fördermitteln des Bundes gebaut wird, soll Ende 2014 eröffnet werden. Schon seit 2010 betreibt die NRD eine Kita in Nieder-Ramstadt, deren Platzzahl wegen des großen Bedarfs kürzlich von 30 auf 40 erhöht wurde.

Regionalisierung: 400 Wohnplätze werden in Südhessen verteilt

Das Projekt steht im Zusammenhang mit der Regionalisierung aller stationären und ambulanten Angebote der NRD. Der große südhessische Sozialträger verfolgt nach einem Beschluss von  2005 konsequent das Ziel, die Großeinrichtung in Mühltal/Nieder-Ramstadt aufzulösen und durch kleinteilige, wohnortnahe stationäre und ambulante Angebote in ganz Südhessen zu  ersetzen. Denn Menschen mit Behinderung haben nur dann eine Chance, weitgehend selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, wenn sie mittendrin leben und ein normales nachbarschaftliches Umfeld haben. Die NRD und ihre Tochterunternehmen ist mittlerweile in 27 Städten und Gemeinden an 48 Standorten vertreten.

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