Sonstige Vereinsnachrichten aus Ober-Ramstadt

Field Day in Ober-Ramstadt

700 Jahre Ober-Ramstadt in aller Welt - Funkamateure veranstalten Field Day - Eigener Bericht

„Die 700 Jahre beziehen sich auf das Bestehen der Stadt Ober-Ramstadt - 'OBER' und 'RAMSTADT“ erklärt Matthias Beese gerade dem Funkamateur aus Tschechien. Beese, Vorsitzender des hiesigen Ortsverbandes F39 der Funkamateure,  führt Owwer-Ramschd.de ein Gespräch über Kurzwelle vor. Denn die Funkamateure Ober-Ramstadts veranstalten vom 3. bis zum. 6. Juni 2010 ihren traditionellen Field Day auf dem Eiche. Und Owwer-Ramschd.de war zu Gast. Alles ist live. Der tschechische Funkamateur hört das erste Mal in seinem Leben von Ober-Ramstadt.

Einladend präsentiert sich das Clubgelände der Funkamateure

Sprechfunk über Kurzwelle ist aber nur ein Aspekt des vielfältigen Hobbys 'Amateurfunk.' „Heute ist vieles digital“, sagt uns Matthias Beese bei einer Führung. Deshalb stehen in der Station auf dem Clubgelände auf dem „Eiche“ nicht nur einige Funkgeräte, sondern auch Computer. Die speziellen Programme haben andere Funkamateure geschrieben, viele sind kostenlos. Auch hier zeigt sich, wie positiv und freundlich die Funkamateure miteinander umgehen.

So einladend präsentiert sich das Clubgelände dem Besucher.

Familiär und fröhlich. Vorne rechts die Bastelgruppe im "Außeneinsatz".

Wie freundlich der Umgang ist, merkt man auch auf dem Freigelände. Dort fühlen sich Familien mit Kindern ebenso wohl wie ältere Funker. Diese haben Kontakt zu Gleichgesinnten in der ganzen Welt aufgenommen mit einfacher Technik und Tastfunk („morsen“). Und die Funker sind dabei jung geblieben. Nebenan in der Clubstation sitzt ein älterer Herr am UKW-Gerät und führt munter Gespräche. Beim Stichwort „jung“ erklärt Beese, dass der Ortsverband besonderen Wert auf Ausbildung legt.

Matthias Beese an der Clubstation.

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Video: Funkgespräch mit Tschechien.

Mathias Beese zeigt auf eine Kindergruppe, die am Tisch mit Lötkolben und Draht beschäftigt ist. Die Ausbildung zum Funkamateur findet später dann mit den Kollegen aus Weiterstadt und Griesheim statt. „Sowie die neue Einsteigerlizenz kommt, ist für uns klar: Wenn die draußen ist, bieten wir den Kurs sofort an“, sagt Beese. Hier wird also Ausbildung und Jugendförderung groß geschrieben. Aber auch die „Alten Hasen“ lernen dazu. Bei einer Fahrt zur jährlichen Ausstellung „HamRadio“ in Friedrichshafen zum Beispiel. Dort werden Neuigkeiten aus dem Amateurfunkbereich vorgestellt. Die Ober-Ramstädter fahren am 26 Juni 2010 hin. Ein paar Plätze sind noch frei.


Wetterbeobachtung in 3D - nur mit Spezialbrille erkennbar.


Weltweit können interessierte Funkamateure ihre Position bestimmen mit APRS.


Funkamateure haben auch andere Talente. Hier ein Modell des Satelliten OSCAR.


Keine Bausätze, sondern Einzelanfertigungen zeigt Herbert Heiss aus Ober-Ramstadt.


Bilder werden über Kurzwelle in alle Welt gesendet per SSTV.


Ein Überblick über die Stationen, die schon von der 700-Jahr-Feier Ober-Ramstadts erfahren haben. 


Auszug aus dem zugehörigen Logbuch.


Jung geblieben: Funkamateur im Ober-Ramstädter Clubhaus.


Für Kaffee und Kuchen war auch gesorgt. 


Natürlich gab es auch Erfrischungen und Bratwurst.


Mit Sonnenkraft ist man überall gesprächsbereit.


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Video: Ein Gespräch mit der mobilen "Solarfunkanlage".

Satellitenanlage.


 Beeindruckend: das Antennenfeld auf Masten.


Diese QSL-Karten werden nach jedem Gespräch als Bestätigung in die Welt versandt.



Der DARC hatte für das Jubiläumsjahr sogar eine Sonder-Ortskennung vergeben.


An Kindern, die Federball spielen vorbei, führt Beese Owwer-Ramschd.de  zu einem Kollegen, der an einer mobilen Station sitzt. „Wenn man unterwegs ist, hat man nicht immer eine Steckdose hinter dem nächsten Baum. Deshalb müssen wir uns auf andere Stromquellen verlassen, wie z. B. die Sonne. Wir arbeiten hier mit 10 Watt, es geht aber auch bis 100 Watt hinauf. Das Solarpanel hat 60 Watt Leistung. Die wird gepuffert und dann an das Funkgerät abgegeben“, so erklärt uns Funkamateur Michael. Und dass es an diesem sonnenreichen Tag tatsächlich funktioniert, führt er mir gleich vor. Am Schluss wünscht er dem Kollegen einen „schrottfreien Flug“. Denn der ist mit dem Auto zwischen Odenwald und Rodgau unterwegs.


Eine Stunde dauerte der beeindruckende Besuch. Die Zeit verging wie im Flug.


Der Field Day ist noch bis Sonntag (6. Juni 2010) geöffnet, jeweils ab 10:00 Uhr.

Viele weitere Informationen finden Sie unter www.darc.de/f39. Einen Überblick über das äußerst vielfältige Hobby finden Sie im Internet in der Wikipedia-Enzyklopädie: hier klicken.

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