Sportnachrichten aus Ober-Ramstadt

SKG: 22 Kinder tankten Selbstvertrauen

Selbstbehauptungskurs der SKG mit Trainerin Maria Schiffner startete – Eigener Bericht

„Wir haben ein Palme, einen Toaster, einen Mixer und jetzt brauchen wir noch eine Kuckucksuhr und einen Elefanten!“ Was sich so exotisch anhört, gehört zu einem Selbstbehauptungsspiel. Doch worum geht es? Vor kurzem hatten wir auf Owwer-Ramschd.de über ein neues Angebot der SKG Ober-Ramstadt berichtet: Selbstbehauptungskurse für Kinder. Am Samstag (17. April 2010) fand in der Turnhalle der Hans-Gustav-Röhr-Schule der erste Teil des Kurses statt.

22 Mädchen und Jungen von 8 bis 11 Jahren machten mit. Nächsten Samstag folgt die Fortsetzung. Geleitet wird das Training von Maria Schiffner – in Zusammenarbeit mit der Opferhilfe Südhessen e.V. Wir haben uns in der Sporthalle umgesehen und Ihnen Bilder von einigen Übungen mitgebracht.

Die Übungen helfen, sich auch in schwierigen Situationen richtig zu verhalten

Wir waren gespannt, wie Kursziele – z. B. „ein klares, deutliches ‚Nein’ sagen“ oder „Stärkung des Selbstbewusstseins“ – in Übungen umgesetzt werden können.

Zum Starten des Videos einfach auf das Bild klicken.

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„Hier sehen Sie erstmal ein Spiel, bei dem es vor allem um Spaß geht, um Action, Bewegung und darum, den Kopf frei zu machen. Aber es geht auch um Gruppenbildung, Körperkontakt und darum, etwas in einer Gemeinschaft zu erreichen“, sagt uns Maria Schiffner. Als Sozialpädagogin und freie Trainerin beim „Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining“ hat sie die Übungen für den Samstagvormittag alle vorher zusammengestellt und aufeinander abgestimmt.



Maria Schiffner, alias Maria Marone, wie sie sich am Samstag nennt, erklärt die nächste Übung.

Zum Starten des Videos einfach auf das Bild klicken.

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Gelingt es, das Geschenk abzulehnen?

Bei dieser Übung geht es um das „Nein-Sagen“. Dazu werden Zweiergruppen gebildet. Ein Kind hat einen kleinen Ball und muss nun versuchen, diesen dem anderen Kind zu schenken. Das zweite soll die Annahme verweigern und „Nein“ sagen. Aber nur mit Worten oder Körpersprache und ohne Einsatz des Körpers. Weglaufen ist erlaubt. In vielen Lebenssituationen ist dies auch erforderlich.

Zum Starten des Videos einfach auf das Bild klicken.

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„Seid ihr bereit?“, ruft Maria Schiffner beim nächsten Spiel den Kindern zu. Und sie erklärt uns: „Bei diesem Sanitäterspiel geht es darum, das „Hilfe-Rufen“ zu üben – und zur Hilfe zu kommen. In der Übung sehen Sie ein paar Kinder (mit grünem Band), die jugendliche Mofa-Fahrer darstellen. Diese Jugendlichen bringen andere Kinder „zu Fall“. Diese müssen dann um Hilfe rufen, damit die Sanitäter kommen.“ Tatkräftig unterstützt wurde Maria Schiffner auf der Veranstaltung von Sozialpädagogin Nina Hofferberth, die Sie auch auf dem Video sehen sowie von der Mutter eines der Kinder, Jutta Dintelmann.

„Das ist eine gute Gruppe und ein sehr gelungener Kurs“:

lobt Maria Schiffner und weiter meint sie: „Diesmal ist das eine sehr ruhige Gruppe. Manchmal hat man Extreme dabei: einerseits sehr lebhafte und laute Kinder, andererseits auch sehr schüchterne. Aber diesmal ist die Gruppe sehr ausgewogen.“

Petzen und informieren

Und so ist der Samstag randvoll gepackt mit Spielen. Dazu gehören Pantomime-Übungen, in denen Gefühle dargestellt werden sollen. Es geht um Übungen, in denen man auf sein Bauchgefühl hört. Um das Nein-Sagen, das Schreien oder um die Frage: Wie drücke ich mich durch Körpersprache aus?

Ein wichtiges Thema ist auch „Gute Geheimnisse – schlechte Geheimnisse“. Auch diese Frage wird angesprochen: Wenn man Geheimnisse weitergibt, ist das dann Petzen? Oder ist es ein Informieren, weil man einen Erwachsenen auf Missstände aufmerksam macht?

Mit vielen neuen Anregungen geht es nach Hause

Nach fünf Stunden Selbstbehauptungstraining konnten die 17 Mädchen und fünf Jungen nach Hause gehen. Dort gab es sicher reichlich Gesprächsstoff. Nächsten Samstag geht es weiter. Dann geht es um Fragen wie: Wer ist ein Fremder?

Diese beiden Plakate mit Merksätzen für daheim hingen auch in der Sporthalle:



Zum krönenden Abschluss am nächsten Samstag gibt es eine Urkunde für alle Kinder.

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