Handelsnachrichten aus Ober-Ramstadt

Der neue Bernd Reuters-Kalender ist da

Ab sofort erhältlich. Limitierte Auflage

Mitteilung von Werner Schollenberger

Die ersten druckfrischen Bernd Reuters-Kalender 2012 liegen vor. Wie gewohnt entsprechen die insgesamt 13 Motive in Farbe und Anmutung den historischen Vorlagen! DIN-A-3!-Papier, 230 Gramm, mattiert, Ringbindung, mit Deckblatt und Rückenblatt! Das Aussehen ist sehr repräsentativ! Den Bernd Reuters-Kalender 2012 wird es wiederum nur in einer limitierten Auflage von maximal 200 Exemplaren geben.

Ein Kalender kostet 30,- Euro. Das Bernd Reuters-Archiv wird in Ober-Ramstadt geführt von Werner Schollenberger. Das Archiv umfasst neben vielen Vorlagen aus historischen Zeitschriften und originalem Prospektvorlagen auch einige der wenigen noch erhaltenen Originalzeichnungen von Bernd Reuters. Dazu wurde die Biografie des Graphikers abschließend recherchiert!

Zur Vita und Bedeutung von Bernd Reuters (1901 – 1958):

Bernd Reuters wurde am 11. September 1901 in Berlin geboren. Nach einer kurzen Ausbildung arbeitete er bereits um das Jahr 1920 als Illustrator. Erste Zeichnungen von ihm erschienen 1924 im Berliner Gesellschaftsblatt Sport im Bild, für das zur gleichen Zeit der Schriftsteller Erich Maria Remarque tätig war. Oft illustrierte Bernd Reuters die Erzählungen und Kurzgeschichten des damals noch unbekannten Literaten.

Schon 1925 bereicherten seine Zeichnungen auch die Zeitschriften, Echo Continental, Das Magazin, Motor, Scherl’s Magazin und Die Woche. Bernd Reuters illustrierte Texte von Arnolt Bronnen, Alexander von Keller, Norbert Jacques, Friedrich Koch-Wawra, Hedda Westenberger und vielen anderen.

Um 1927 entwarf er erste Autowerbungen für die in Brandenburg an der Havel ansässigen Brennabor-Werke und die Nationale Automobil Gesellschaft (NAG) aus Berlin. Bald gestaltete er Werbung und Prospekte für zahlreiche Autohersteller wie Adler, Opel, Elite, Hansa, Ford, Röhr, Auto Union, Cadillac, La Salle, Graham Paige oder Lincoln.

Seine Arbeiten hatten unverwechselbaren Schwung und Ausstrahlung. Vor dem 2. Weltkrieg zählte er zu den bedeutendsten deutschen Fachleuten in der Automobilwerbung. Sein auffallender Stil beeinflusste andere Zeichner im In- und Ausland.

Zudem trat er als Automobiljournalist in Erscheinung. Von Innenausstattung bis sinnvolle Gestaltung von Kotflügeln – Bernd Reuters kritisierte in den Zeitschriften Motor und Sport im Bild die Karosseriegestaltung der damaligen Zeit und machte Verbesserungsvorschläge. Durch diese Berichte hatte er, zumindest in Deutschland, Einfluss auf das Karosseriedesign.

In der NS-Zeit fiel bei einer Überprüfung durch die Reichskammer der bildenden Künste auf, dass sein Großvater mütterlicherseits dem jüdischen Glauben angehörte. Doch er entging den Nachstellungen des totalitären Systems. Vom Berufsverbot verschont, entstanden zwischen 1936 und 1939 einige seiner besten Entwürfe – Werbungen und Prospekte für den Horch 850, Opel Admiral und Adler 2,5 Liter Typ 10. Diese Arbeiten zählten zweifellos zu den Höhepunkten der deutschen Automobilreklame.

Im 2. Weltkrieg brannte bei einem Bombenangriff sein Atelier in Berlin-Lichterfelde aus. Sein bisheriges Lebenswerk wurde zum großen Teil vernichtet.

Ab 1948 entwarf Bernd Reuters Anzeigen sowie Prospekte für Opel und Ford. 1950 wurde er von Volkswagen als freier Mitarbeiter für die Prospektwerbung engagiert. In seinem unvergleichlichen Stil schaffte er es, dass der kleine Käfer fast wie ein edler Sportwagen wirkte. Selbst der wenig aufregende VW-Bus bekam in seinen Darstellungen eine elegant/sportliche Linie. Bernd Reuters prägte die VW-Werbung der 1950-er Jahre!

Bernd Reuters verstarb am 6. Juli 1958 in Hamburg im Alter von 56 Jahren.

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