Politiknachrichten aus Ober-Ramstadt

BFO/GRÜNE zur Verkehrsentwicklungs-Planung des Landkreises

Presseerklärung von Rainer Schönenberg, BFO/GRÜNE vom 07.03.2010

Die Verkehrsentwicklungsplanung des Landkreises war Thema in der letzten Stadtverordneten­sitzung der Stadt Ober-Ramstadt. Die BFO/Grüne-Fraktion nimmt dies zum Anlass noch einmal ausführlich auf diesen Plan und seine Auswirkungen für Ober-Ramstadt einzugehen.

Im Rahmen dieser Planung wurden zwei Ober-Ramstadt betreffende Projekte untersucht. Zum einen eine Ortsumfahrung Hahn im Zuge der Bundesstraße 426 und zum anderen eine Ostumfahrung der Kernstadt im Zuge der Kreisstraße 129.

Die Ergebnisse stellen sich folgendermaßen dar: Eine Ortsumfahrung Hahn würde nach Einschätzung der Planer ca. 90% des Verkehrs in Ost/West Richtung aufnehmen und damit die heutige Ortsdurchfahrt entscheidend entlasten. Aufgrund der hohen Entlastungswirkung soll diese Maßnahme vordringlich ausgeführt werden. Dies ist auch die Position der BFO/Grüne-Fraktion und sie wird alles dafür tun, dass eine Ortsumfahrung Hahn auf schnellstem Wege ökologisch und sozial verträglich umgesetzt werden kann.

Für das zweite Projekt, die Ostumfahrung der Kernstadt im Zuge der K 129 stellen die Planer eine rein lokale Bedeutung mit geringer Entlastungswirkung für die Ammerbachstraße und Sonngasse fest. Aus diesem Grund soll sie nicht in die Prioritätenliste des Landkreises aufgenommen werden. Für die BFO/Grüne-Fraktion bestätigt sich damit ihre Einschätzung der Ostumfahrung.

Auf der anderen Seite sieht die Fraktion sehr wohl verkehrliche Probleme in der Sonngasse aufgrund der räumlichen Enge. „Wir würden uns wünschen, dass hier umgehend Planungen aufgenommen werden, um die Situation zu entschärfen“, meinte Rainer Schönenberg. Deshalb hat die Fraktion auch beantragt, die Ortsdurchfahrt Ober-Ramstadt im Zuge der K 129 als verbleibenden Handlungsbedarf festzustellen. Damit sollte zum einen festgehalten werden, dass der Kreis auch hier in der Pflicht ist und zum anderen umgehend mit der Suche nach Lösungsmöglichkeiten begonnen werden muss.

Die vom Magistrat vorgeschlagene und von der Mehrheit der Stadtverordneten angenommene Stellungnahme zum Verkehrsentwicklungsplan sieht dagegen als einzige Lösung eine Ostumfahrung der Kernstadt vor und dies auch erst, wenn die Nord-Ost-Umfahrung Darmstadt im Bau ist. Dies birgt aus Sicht der BFO/Grüne-Fraktion diverse Gefahren.

Zum einen geht die Verkehrsplanung davon aus, dass eine solche Ostumfahrung rein lokale Bedeutung und nur geringe Entlastungswirkung für die jetzige Durchgangsstraße hat. Damit steht zu erwarten, dass der Vorschlag der Stadt aus fachlichen Gründen abgelehnt wird. Weiterhin besteht durch die Verquickung mit der Nord-Ost-Umfahrung Darmstadt die Gefahr, dass eine Lösung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben wird, da überhaupt nicht klar ist, ob diese Umfahrung in den nächsten Jahren finanziell von der Stadt Darmstadt geschultert werden kann oder den Klageweg, den die Gegner in Darmstadt beschreiten, überleben wird.

Aus den genannten Gründen werden sich die BFO/Grünen weiterhin in Ober-Ramstadt und auf Kreisebene für eine innerörtliche Lösung der Probleme in Sonngasse und Ammerbachstraße einsetzen.

Rainer Schönenberg


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