Tierisches aus Ober-Ramstadt

Achtung: Frösche- und Krötenwanderung

NABU bittet Autofahrer um Rücksichtnahme. Mithelfer gesucht zum Retten der Kröten

Mitteilung des NABU

Das warmfeuchte Wetter der letzten Tage lockt Frösche, Kröten und Molche aus ihren Winterquartieren. In der nächsten Zeit ist überall im Landkreis mit starken Amphibien-Wanderungen zu rechnen. „Wir bitten Autofahrer, in der Dämmerung vorsichtig zu fahren und Rücksicht auf liebestrunke Lurche zu nehmen“. 

So ruft Franz Enders, Vorsitzender der NABU-Gruppe Ober-Ramstadt sowie Kreisvorsitzender des NABU Kreisverbandes Darmstadt, zum Schutz der Amphibien auf.

Überall, wo Frösche, Kröten und Molche unterwegs seien, gelte Tempo 30 als richtige Antwort, um die Tiere nicht unnötig zu gefährden.

Für die Wanderung der wechselwarmen Tiere sind vor allem nächtliche Temperaturen von über fünf Grad Celsius in Verbindung mit feuchtem Wetter entscheidend. Da bislang nur wenige Amphibien von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern aufgebrochen sind, muss in den kommenden Tagen mit einem Massenansturm gerechnet werden.

Während der Laichwanderungen sind Frösche, Kröten und Molche allerdings von den Auswirkungen des ständig wachsenden Straßennetzes betroffen. Auf dem Weg von den Winterquartieren zu den Laichgewässern legen sie Strecken von bis zu zwei Kilometern zurück und müssen dabei häufig Straßen überqueren.

„Straßen werden für viele Amphibien zur Todesfalle“, gibt Enders zu Bedenken. Vor allem Erdkröten blieben manchmal längere Zeit auf der warmen Fahrbahn sitzen und würden ein leichtes Opfer anrollender Autos. Eine oft unterschätzte Gefahr sei der Strömungsdruck der Fahrzeuge. Bei Geschwindigkeiten über 30 Stundenkilometern würden auch Amphibien getötet, die am Straßenrand sitzen. Der Strömungsdruck der PKW bringe innere Organe zum Platzen.

Auch für ehrenamtliche Naturschützer beginnt nun in ganz Hessen die Wandersaison. Viele NABU-Gruppen im Kreisgebiet betreuen Krötenzäune, um Amphibien an besonderen Gefährdungsstellen vor dem Straßentod zu retten. „Bei entsprechender Witterung heißt es nun, abends und morgens die Krötenzäune abzugehen, die sich in Eimern sammelnden Amphibien zu zählen und sie über die Straße zu tragen“, erklärt der Kreisvorsitzende. Wer beim Krötenretten mitmachen möchte, kann sich an die örtliche NABU-Gruppe wenden. Mithelferinnen und Mithelfer sind immer gerne willkommen.

Rückfragen: Franz Enders, Tel.: 06154/2320 oder Michael Anton, Tel.: 06154/ 1627

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