Kulturnachrichten aus Ober-Ramstadt

Von Asien bis nach Singapur - der ONV auf Asientour

Wundeschöne Karnevalssitzung in voll besetzter Stadthalle

Eigener Bericht

„Guck mal, dieses Zeichen heißt `Mihau`. Das bedeutet: Hallo!“ Mit diesem Satz begrüßten am Freitag (25.2.2011) die jüngsten Mitglieder des ONV, die tanzenden Purzel, die Besucher in der voll besetzten Stadthalle. Dort bot der Ober-Ramstädter Narrhallaverein eine außergewöhnliche Karnevalssitzung. In diesem Jahr hieß das Motto: „Von Tokio bis Singapur, der ONV auf Asientour.“

Mit Showtanz, Musik und Büttenreden wurde das Publikum mit einem wahren Bühnenzauber in eine andere Welt entführt. Die Stimmung war grandios.


Bis zur letzten Minute vor der großen Sitzung wurde noch eifrig geschminkt.

Pünktlich um 19:11 ging es los. Unter den Klängen des Narrhallamarsches zogen der Elferrat und die Garden in die Stadthalle ein. Sitzungspräsident „Bebbes“ (Stefan Reiter-Waßmann) eröffnete die Sitzung und hieß das Publikum willkommen. Viele Besucher/innen waren kostümiert. Manche kamen sogar im Kimono oder mit schwarzem asiatischen Zopf.

Und dann wurde erstmal der Schlachtruf geübt. Da Asiaten so mit dem „R“ kämpfen, wurde kurzerhand aus dem Ober-Ramstädter ORA ein dreifach donnerndes OLA, OLA, OLA. Im Laufe des Abends kam das Publikum hierbei zwar etwas durcheinander, aber überwiegend hieß es: OLA!



Hop Sing Bebbes eröffnete die Sitzung am Freitag gut gelaunt.



Die ONV-Mädchengarde führte ihren Gardetanz so gekonnt auf, dass das Publikum begeistert mitklatschte. Trainiert wurde die Garde von Yvonne Bangert. Natürlich erhielten Garde und Trainerin zum Abschluss ein dreifaches OLA, OLA, OLA!



Und nun heizten die Marching Devills aus Darmstadt mit lauten Trommelwirbeln ein.



Endlich: Die Purzel hatten ihren Auftritt. Pia Rodenhäuser und Uschi Kleinert hatten mit den Jüngsten des ONV einen Tanz einstudiert, der zu Herzen ging. Tosender Beifall ließ die Kleinen ganz groß rauskommen.


"Wer, wo, was weiß Heini?" Mit diesem Ruf wurde Ehrenvereinspräsident und Protokoller Heini Gunkel angekündigt.

"Jedes Jahr hab ich ein Problem, wen ich auf die Schippe nehm," so kündigte er seine Büttenrede an. Aber er hatte dann doch einiges gefunden, was ihm über das letzte Jahr berichtenswert erschien. Von Obama bis zu Afghanistan gab es viel zu erzählen: "Aus Afghanistan macht man die Briefe uff - warum? Da war keine Briefmarke druff."

Auch die Hochzeit Guido Westerwelles war ein Thema, Thilo Sarrazin und z. B. Theodor zu Guttenberg. Und so schloss Heini Gunkel dann auch launig: "Es stammt alles aus meinem Hirn. ich muss ja auch nicht Doktor wern."



Nun ergriffen die zwei Fulder das Mikrofon (von links in Jeans und weißem Hemd: Michael Leder und Uwe Bergner).

Zunächst unterhielten sie das Publikum als Chinesen verkleidet und sagen: "Immel fleundlich lächeln, immel velgnügt". Und dann durfte das Publikum mitsingen zum Lied "Ich gehe mit meiner Laterne ... Das Licht geht aus, wir gehn nicht nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm."

Auch gab Michael Leder Geschichten zum besten, über die sich die Modauer sicher sehr freuen werden. Eine Geschichte beispielsweise ging so: "Wenn man als Ober-Ramstädter durch Modau geht, muss man immer mitten auf der Straße laufen. Die klauen sonst dort von links und rechts aus den Kellerfenstern heraus die Schuhbänder."

Schließlich ertönte das Lied: "Alles hat ein Einde nur die Wurst hat zwei". So wurde Mezgersfrau Lena Roth angekündigt, die ein Loblied auf die Leberwurst und alles Fleischliche sang und bemerkte: "Das Gemüse schmeckt am besten, wenn es vorher durch die Sau gegangen ist."


Fantasy Moon: Das tanzten die Dancing Teens des ONV. Der geisterhafte Nebel machte richtig Stimmung.



Die Dancing Teens beim selben Tanz, nur anders beleuchtet durch regelrechte Lichtkünstler, die die Bühne immer wieder anders inszenierten.



Wähend oben in der Stadthalle die "Globetlottel" Bernd Hahn und Bütten-Neuling Manuel Bitsch für Lacher sorgten, ging es in den Umkleidekabinen bierernst zu. Das Männerballett wurde geschminkt.



Fast fertig!



Spitzenklasse war auch der Gardetanz "Wintermärchen" der ONV-Garde. Fünf Minuten lang wirbelte sie über die Bühne, so dass es Tänzerinnen wie Zuschauern den Atem verschlug.



"Ihr Frauen, gebt auf Eure Männer acht!" Nicht ohne Grund kündigte Sitzungspräsident Bebbes so die suchende Frau an.

Denn Rita Braun war hier auf Männersuche. Nachdem das Lied "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann" verklungen war, schilderte Rita Braun in allen Einzelheiten, wie sie beim Suchen vorgeht. Und schloss dann: Mich kann gar nichts hemmen. Ich tät auch ´nen Gebrauchten nehmen. Ich wär glücklich und wär froh. Und meine 12 Kinder ebenso!


Inzwischen war das Männerballett fertig und hatte nun seinen großen Auftritt.  Sehen Sie hier das Video:

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Geishas und Sumo-Ringer tanzten mit asiatischer Anmut. Anna Kleine hatte den Tanz mit den Herren einstudiert.


Während der zweiundzwanzigminütigen Pause konnte auch ordentlich neue Kraft getankt werden.


Nach der Pause und den asiatischen Geishas machte man nun einen kurzen Abstecher nach Ober-Ramstadt. Die Batschkappen übernahmen das Mikro und sangen den Gassenhauer "Owweramschd uff de Brück". Aber auch Dschingis Khan wurde gesungen und beim Lied "Wie ein Flieger" hielt es die Leute nicht mehr auf den Sitzen.



Der Saal kochte.


Etwas fürs Auge bot nun der Jugendshowtanz "Shaolin". Hier wurde die Shaolin-Stock-Kunst vorgeführt, die zur chinesischen Kampfkunst Wushu gehört.



Höchste Perfektion beim Shaolintanz.

Vergnüglich ging es dann mit Heiner und Karl in einem Zwiegespräch weiter. Sie erzählten von Sellem und Jenem und begeisterten ihr Publikum mit Missverständnissen.

Worauf viele gewartet hatten: Jetzt folgte ein traditioneller chinesischer Drachentanz mit einem über fünf Meter lagnen Drachen und einem selbst gebastelten Drachenkopf. (Foto: Uwe Bergner)

Anschließend hielt das Familienoberhaupt Werner Frei, "de Opper", einen Vortrag darübr, dass er am liebsten nicht daheim sei, sondern fort. Mancher Famileinvater konnte das wohl gut nachvollziehen.


Und dann steuerte der Abend auf den Höhepunkt zu:  Zuerst tanzte die Stechergarde den Schwanensee. (Foto: Uwe Bergner)


Gegen Mitternacht legten sich noch mal alle ins Zeug für die große, farbenprächtige Finalshow. (Foto: Uwe Bergner)


Alle Beteiligten erhielten riesigen Applaus! Nach Mitternacht ging es dann an der Bar rund. Dort konnte man sich schon über das Motto des nächsten Jahres Gedanken machen: "Der wilde Westen". (Foto: Uwe Bergner)

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