Politiknachrichten aus Ober-Ramstadt

Neujahrsempfang der SPD

Wahlkampfbetonte Reden vor rund 300 Gästen

Eigener Bericht

Am Mittwoch (20.) hatte die Ober-Ramstädter SPD zum Neujahrsempfang in die Stadthalle eingeladen. Etwa 300 Gäste hatten sich dort gegen 19 Uhr versammelt. Viele von ihnen unterhielten sich bereits angeregt, bevor der Empfang offiziell eröffnet wurde. Ein Ehepaar aus Mühltal erzählte am Tisch, wie gerne sie nach Ober-Ramstadt zu den verschiedensten Veranstaltungen kommen würden. Es sei hier sehr herzlich. Außerdem sei in Ober-Ramstadt immer viel los. Viel los war dann auch auf dem Neujahrsempfang. Dieser stand ganz im Zeichen von Wahlkampf und bevorstehender Bürgermeisterwahl.


Zahlreiche Besucher wurden begrüßt


Am Eingang des Saals wurden die Gäste bereits an der Tür persönlich per Handschlag begrüßt von Bürgermeister Werner Schuchmann, dem SPD-Vorsitzenden Aron Krist sowie dem Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Görlich. Viele interessierte Bürger waren gekommen. Zudem Vertreter der Politik: zahlreiche Bürgermeister der Nachbargemeinden, Mitglieder der Kreistagsfraktionen, die Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück sowie Landrat A. D. Alfred Jakoubek. Darüber hinaus kamen zum Empfang Vertreter der Industrie, Handel, Banken, Selbstständige, Vertreter des Seniorenbeirats, der Vereine, Schulen und Kirchen.

Einige Gäste gehen

Die Eröffnungsrede hielt der Ober-Ramstädter SPD-Vorsitzende Aron Krist. Er wies eingangs darauf hin, dass die Neujahrsveranstaltung dazu diene, die Menschen ins Gespräch zu bringen. In seiner wahlkampforientierten Rede erarbeitete er dann den Gesprächsstoff für den Saal. Aron Krist bezog Stellung zum weiteren Bürgermeisterkandidaten Christian Jacoby, der CDU und der FDP. Einige der Zuhörer/innen waren mit den Ausführungen offenbar nicht einverstanden. Deshalb gab es Gemurmel und einige verließen den Saal.

Werner Schuchmann gibt Auskunft zu seinen Zielen

Anschließend hielt der amtierende Bürgermeister Werner Schuchmann, der gleichzeitig auch Bürgermeisterkandidat für die bevorstehende Bürgermeisterwahl ist, seine Rede. Er zog zu seiner Zeit als Bürgermeister eine „Zwischenbilanz“. Eine Zwischenbilanz im Hinblick auf seinen Wunsch, als Bürgermeister wieder gewählt zu werden – denn eine Bilanz wird ja nur am Schluss erstellt.

Er verwies auf Projekte in den letzten Jahren sowie auf seine zukünftigen Ziele für die Stadt. Dazu gehören z. B.: die Weiterentwicklung des MIAG-Geländes mit Angeboten zum generationsübergreifenden Wohnen, Entwicklung des Sportplatzes, energetische Sanierung von Schulen, die Stärkung der Eigenständigkeit der einzelnen Stadtteile, die Einrichtung des Waldenser- und Hugenottenpfads, einem Friedpark in Modau, die Umgehungsstraße bei Hahn sowie die Stärkung von Vereinen.

Schuchmann merkte an, dass – ausgelöst durch die Finanzkrise – die Zeiten für die Kommunen schwierig seien. Deshalb könne nichts versprochen werden, was nicht zu leisten und zu halten sei. Alle Ziele würden deshalb auf Finanzierbarkeit und Nachhaltigkeit geprüft. Allerdings versprach er, dass das soziale Miteinander und das soziale Netz nicht zerstört werden solle.

Zum Abschluss seiner Rede rief Schumann dazu auf, am Sonntag (24.) zur Wahl zu gehen, um damit auch die Demokratie zu stärken. Er bat eindringlich, nicht ungültig zu wählen.

Nach diesen beiden Reden konnten die Gäste sich intensiv unerhalten. An zahlreichen Bistro-Tischen standen große „Trauben“ von Menschen bei einem Glas Wein, Brezeln oder Schmalzbrot. Gesprächsstoff gab es genügend.


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