Politiknachrichten aus Ober-Ramstadt

Neujahrsempfang der SPD in der Stadthalle

Die Kommunalwahl im Blick

Eigener Bericht

Miteinander ins Gespräch kommen: Dazu gab es am Mittwoch (19.1.2011) eine gute Gelegenheit. Die SPD hatte zum traditionellen Neujahrsempfang in die Stadthalle Ober-Ramstadt eingeladen. Die Kommunalwahl im kommenden März bot die Möglichkeit, einen großen Bogen zu spannen. Aron Krist, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, ging in seiner Eröffnungsrede verstärkt auf globale sowie gesellschaftliche Entwicklungen ein. Bürgermeister Werner Schuchmann gab einen Rückblick für Ober-Ramstadt. Zudem sprach er über zukünftige Pläne.

Doch zunächst wurden die etwas über 200 Gäste am Eingang der Stadthalle persönlich begrüßt von Bürgermeister Werner Schuchmann, Aron Krist sowie Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Görlich.


Zahlreiche Zuhörer beim Neujahrsempfang 2011.

Aron Kirst eröffnete den Abend und hieß die Gäste willkommen

Unter den Gästen waren der ehemalige Staatsminister Karl Schneider (SPD), der ehemalige Landtagsabgeordnete Bernd Riege (SPD), der Ehrenbürgermeister Ober-Ramstadts, Bernd Hartmann (SPD), und der Ehrenvorsitzende der SPD Ober-Ramstadt, Werner Hahn.

Zudem wurden Politiker befreundeter SPD-Ortsvereine begrüßt, Politiker anderer Parteien Ober-Ramstadts, Vertreter der Kirchen, der Unternehmen, dazu Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz sowie Vertreter der Vereine.

Globalisierung, Eurokrise und Parallelgesellschaften:

Diese Themenfelder griff Aron Krist in seiner Ansprache auf. Eine breite Öffentlichkeit habe gerade im Jahr 2010 wahrgenommen, was sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten verändert habe, meinte Krist.

So entfachte z. B. eine Kredit finanzierte Immobilienblase in den USA einen Sturm auf den globalen Finanzmärkten. Oder die Krise in Griechenland hatte auch für Deutschland Konsequenzen – und wirkt sich letzen Endes auch im Wirtschaftsplan Ober-Ramstadts aus.

Zudem wachse in der Bevölkerung das Gefühl, dass die Gesellschaft in Parallelgesellschaft zerfalle und das verbindende Element fehle. Krist sprach hier nicht nur Thilo Sarrazin und das Verhältnis zwischen Deutschen und Migranten an.

Sondern Krist dachte auch an Hartz IV-Empfänger sowie an Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Viele arbeiten für weniger als 7 Euro die Stunde und müssen mit Hartz IV aufstocken.

Parallelgesellschaften bestehen aber auch dort, so Krist, wo z. B. Familien auseinander gerissen werden. Gut ausgebildete junge Leute sind oft bundesweit oder weltweit für wenig Geld tätig. Während die Älteren in der Heimat zurückbleiben und nicht selten vereinsamen.

Auch auf die digitale Lücke ging Krist ein unter dem Stichwort Parallelgesellschaft. So gebe es in den Ballungszentren eine gute Versorgung mit Internettechnologien und entsprechenden Möglichkeiten, der ländliche Raum sei hingegen oft unterversorgt.

Krist hob hervor, dass ein verbindendes Element in der Gesellschaft das gemeinschaftliche und ehrenamtliche Engagement der Menschen sei. Und genau dies habe bei der 700-Jahr-Feier im Jahre 2010 im Vordergrund gestanden. Zum Abschluss seiner Ansprache wünschte sich Aron Krist, dass der Geist der 700-Jahr-Feier auch ins Jahr 2011 hineinwehen würde, damit es in Ober-Ramstadt vorangehe.


Bürgermeister Werner Schuchmann stellte die Pläne für Ober-Ramstadt vor.

Im Anschluss an die Rede Aron Krists schlug Bürgermeister Werner Schuchmann den Bogen zur anstehenden Kommunalwahl 2011. Schuchmann bot einen Rückblick auf die letzten Jahre sowie einen Ausblick auf zukünftige Vorhaben.

„Man muss es einfach miterlebt haben“, auch Werner Schuchmann ging zunächst auf die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 700 Jahre Stadtrechte ein. „Dieses gemeinschaftliche, bürgerschaftlichen Engagement, das Zusammenwirken vieler Kräfte in unsrer Stadt … ist kaum in Worten zu beschreiben.“ Und weiter meinte er: „Nicht ohne Stolz sage ich Ihnen heute: Wir haben gemeinsam unheimlich viel erreicht.“

Werner Schuchmann benannte die Ziele für die weitere Arbeit:

– den weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsangebote, die Unterstützung des Kreises bei der Unwandlung der Schullandschaft hin zu Ganztagsschulen sowie die Stärkung des Schulstandortes.
– Unerstützung der Vereinsarbeit und des Ehrenamtes
– Weiterentwicklung des MIAG-Geländes zu einem lebendigen Gebiet mit Hotel- und Gastronomieangeboten, generationsübergreifenden Projekten sowie innovativen Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten
– Sportentwicklung mit modernen Freizeitsportmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit den Vereinen
– Komplettsanierung des Freibades
– Stärkung der Eigenständigkeit der Ober-Ramstädter Stadtteile
– Friedpark auf dem alten Friedhof in Nieder-Modau
– Fortführung des Planungsprozesses der Umgehungsstraße in Hahn, inklusive der Bürgerbeteiligung
– weiterhin solide Finanzpolitik in Ober-Ramstadt

Zum Abschluss seiner Rede rief Werner Schuchmann alle auf, zur Kommunalwahl am 27. März 2011 zu gehen. Und dann meinte er noch: „Und wenn Sie es ganz gut mit Ober-Ramstadt meinen: Geben Sie uns, der SPD Ober-Ramstadt, Ihre Stimme.“ Denn: „Wir wollen diese Wahl gewinnen.“

Bei Wein, Laugenstangen und Schmalzbroten konnten sich die Gäste nach dem offiziellen Teil bei anregenden Gesprächen austauschen.

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