Nachrichten der Stadt Ober-Ramstadt

Christian Jacoby in Rohrbach

Angeregte Diskussion mit dem Bürgermeister-Kandidaten

„Fang mal an, um 10 Uhr (abends) wollen wir bettschwer sein“: so wandte sich ein interessierter Zuhörer an Christian Jacoby, Kandidat bei der kommenden Bürgermeisterwahl. Locker und leger ging es am Mittwoch, den 13. Januar, ab 18 Uhr in der „Kleinen Kneipe“ in der Rohrbacher Brunnenstraße zu. Dort stellte sich Jacoby den Bürgern vor. Er sprach darüber, warum er Bürgermeister werden möchte und welche Akzente er als Bürgermeister setzen will.

Rund 10 Zuhörer/innen fanden sich in der „Kleinen Kneipe“ ein. Die Zuhörer waren schon in rege Gespräche vertieft, als der parteilose Bürgermeister-Kandidat Jacoby kurz nach 18 Uhr eintraf. In lebendiger Atmosphäre ging es dann weiter.

Foto: Christian Jacoby (links) im angeregten Gespräch.

Viele Themen interessierten und wurden von den Bürgern vor Christian Jacoby angesprochen: Die verkehrsberuhigte Zone in Ober-Ramstadt, durch die man nun wie beim Hindernislauf durch die Stadt fahren muss – und wenn man Pech hat, immer dem Bus hinterher. Auch der oft mehr als riskante Fahrstil der Busfahrer durch das Rohrbacher Wohngebiet wurde erwähnt.

„Ober-Ramstadt – Stadt der Schlittschuhe“

Wichtiges Thema war ebenfalls die schöne, aber zu glatte Bepflasterung auf der Hauptstraße durch Ober-Ramstadt. „Ober-Ramstadt, Stadt der Schlittschuhe“: wurde ironisch von den Zuhörern angemerkt. Für Gesprächsstoff sorgten im Weiteren beispielsweise auch die Umgehungsstraße Hahn, das geplante Sportzentrum in Ober-Ramstadt, die Bebauung des MIAG-Gelände und die Frage, ob das Schwimmbad aufgewertet wird – oder ob geplant sei, den Betrieb einzustellen.

Christian Jacobys Ziele

Eingestreut in die Diskussion erzählte Jacoby von sich und seinen Zielen. Wie er auf Nachfrage eines Bürgers erklärte, habe er bisher noch nichts mit Parteipolitik zu tun gehabt. Er komme aus dem Vereinsleben und habe viele Themen, die mit der Stadt zu tun haben, von der anderen Seite her kennen gelernt. Sein Wunsch sei es, als Bürgermeister – gerade in Zeiten knapper Kassen – besonders an der Sache orientiert zu arbeiten. Er wolle auf Menschen zugehen, sich mit verschiedensten Leuten zusammensetzen, um Ideen für Lösungen zu entwickeln und die Ideen nicht abschmettern, weil sie von Menschen mit dem „falschen“ Parteibuch stammen.

Aufmerksam verfolgen die Zuhörer die Disksussion.

Diese Akzente möchte Christian Jacoby setzen

Auf Nachfrage von Owwer Ramschd erzählte er von seinen Hauptzielen: 1. Stärkere Förderung von Jugendlichen und jüngeren Menschen. 2. Optimierung der Innenstadtgestaltung. 3. Die Erarbeitung eines ökologischen Konzeptes. Er denke z. B. an die Umrüstung der städtischen Fahrzeuge auf Gas oder Strom, die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED. Mittelfristig denke er an ein Konzept zur Stromerzeugung aus Biomasse sowie die verstärkte Einbeziehung von Photovoltaik.

Von Interesse war für die Zuhörer auch die Frage: Wenn Jacoby gewählt wird, kann er sich dann im Rathaus durchsetzen? Christian Jacoby ist sich sicher, dass ihm dies gelingen wird.

Und was ist, wenn er nicht gewählt wird? So lautete eine weitere Frage. Dann will Jacoby es bei der nächsten Bürgermeisterwahl noch einmal versuchen. Aber, so erklärte er, er werde sich keiner Partei anschließen.

Zur Person:

Christian Jacoby (44) hat Maschinenbau studiert sowie ein berufsbegleitendes Studium in internationaler Betriebswirtschaft absolviert. Er arbeitet als stellvertretender Betriebsleiter in einem Elektronik-Dienstleistungsbetrieb in Nieder-Ramstadt.

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